Klares Bekenntnis zum Standort: Volksbank baut Hauptstelle an der Kahlenstraße um

Arbeiten beginnen im letzten Quartal 2018, Fertigstellung für 2022 erwartet

Lippstadt. Die Volksbank Beckum-Lippstadt will ihre Hauptstelle an der Kahlenstraße komplett sanieren, modernisieren und erweitern. Wie der Vorstandsvorsitzende Stefan Hoffmann am Dienstagvormittag vor der Presse erklärte, investiert das Geldinstitut dafür rund 13 Millionen Euro  sowie weitere 5,5 Millionen Euro in den Bau von Wohn- und Gewerbeimmobilien auf dem Areal zwischen Spielplatz- und Kahlenstraße. Nach den Plänen der Bank sollen die Arbeiten im letzten Quartal 2018 beginnen und bis zum Jahr 2022 abgeschlossen sein. Der normale Bankbetrieb geht weiter.

Das 1968 erbaute und mehrfach modernisierte, dreistöckige Gebäude an der Kahlenstraße wird saniert und zur Spielplatzstraße dreistöckig erweitert. Nicht nur optisch und funktional, auch ökologisch soll das Haus nach erfolgtem Umbau den derzeitig herrschenden Standards entsprechen. Innen wird das Gebäude komplett saniert und modernisiert, die Außenfassade erhält hellen Klinker.
Es entsteht ein Gesamtensemble, dessen Außenraum gestaltet und begrünt wird. Das Gebäude fügt sich sehr gut in das historische Stadtbild ein. Dieses gewinnt zusätzlich durch einen sauberen, modernen und gepflegten Standort.

„Unser Bauvorhaben beweist, dass wir für unsere Mitglieder und Kunden in unsere Wirtschaftsregion investieren und damit auch Raum für Wachstum schaffen. Für die Kunden vor Ort da zu sein, die heimische Wirtschaft zu fördern und in der Region zu entscheiden ist unser wichtigster Antrieb“, erklärt Hoffmann.  Dabei kommen die Investitionen nicht nur Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitern zugute. Von der Auftragsvergabe an regionale Handwerker profitieren auch ortsansässige Unternehmen und die heimische Wirtschaft.

Im ersten Bauabschnitt wird auf dem vorhandenen Schotterparkplatz Ecke Spielplatzstraße/ Cappelstraße ein neues Gebäude entstehen. Dieses dient  während des Umbaus als Ausweichquartier für die rund 100 Mitarbeiter, die an der Hauptstelle tätig sind und je nach bevorstehendem Bauabschnitt sukzessive dort untergebracht werden. Hier finden unter anderem auch der persönliche Kundenservice und die Beratungen statt. Geldautomat für Ein- und Auszahlungen sowie ein Kundenterminal für Kontoauszüge und Überweisungen stehen hier zur Verfügung. Nach erfolgtem Umbau soll dieses Gebäude als Mietobjekt genutzt werden.

Der zweite Bauabschnitt beinhaltet den Abriss des alten Gebäudes an der Spielplatzstraße, einen Teilabriss der Hauptstelle sowie den Erweiterungsbau, der direkt an den Bestand anschließt.

Die Sanierung des Bestandgebäudes ist für den letzten Bauabschnitt vorgesehen. Zusätzlich entsteht auf der freien Fläche an der Kahlenstraße ein weiteres Wohngebäude, das ebenfalls später vermietet werden soll.

Insgesamt vergrößert sich die Gesamtfläche von jetzt 3000 auf dann rund 5000 Quadratmeter, aufgeteilt auf drei Ebenen.
Ebenso werden die Beratungsplätze den heutigen Anforderungen an Diskretion, Komfort und technischer Ausstattung angepasst, eine neue Klima- und Heiztechnikanlage wird eingebaut.
Der neue Anbau sieht im Erdgeschoss unter anderem die Nutzung als Kundenforum vor. Hier entsteht eine etwa 370 Quadratmeter große Innovationswerkstatt. Diese lädt zu Informationsabenden, Schulungen und anderen Veranstaltungen ein und bietet Platz für bis zu 170 Personen.   
30 Kundenparkplätze stehen zukünftig zur Verfügung. Die Parkplatzzufahrt soll dann von der Cappel- und der Spielplatzstraße aus möglich sein.

Das Architekten-Team Martin Westerfeld aus Lippstadt und Martin Burkhardt aus Baden-Baden zeichnen für die Um- und Anbaumaßnahmen verantwortlich.  Burkhardt hat bereits 14 Projekte für Genossenschaftsbanken erfolgreich geplant. Vor Ort übernimmt das Architekturbüro Martin Westerfeld aus Lippstadt die Betreuung der Umsetzung.

„Mit dem Neu- und Umbau können wir den veränderten Kundenbedürfnissen, den modernen Anforderungen an die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie dem Bedarf nach zusätzlicher räumlicher Kapazität gerecht werden“, so Hoffmann abschließend.